TusSies beim LOTTO-Cup Extraklasse

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TusSies beim LOTTO-Cup Extraklasse

Finale furioso! Im Endspiel des LOTTO-Cup zündeten die Metzinger TusSies ein Feuerwerk und ließen ihrem Bundesligarivalen Kurpfalz Bären Ketsch kein Chance. Nach einer 17:7-Halbzeitfühung warf Metzingen einen 32:11-Sieg heraus!

Es zahlte sich für Metzingen aus, dass Trainerin Edina Rott in der Vorrunde am Samstag einige Leistungsträgerinnen wie Nationalspielerin Marlene Zapf schonte. Die konnten in der Endrunde am Sonntag dann richtig Gas geben. Den „Bären“ gingen dagegen im sechsten Turnierspiel über jeweils 2 x 20 Minuten die Kräfte aus. Zudem scheiterten die Ketscher mit guten Chancen oft an der TuS-Torhüterin Nicole Roth. Die draus resultierenden Konter verwerten Dorina Korsos und Marlene Zapf eiskalt. So geriet Ketsch früh auf die Verliererstraße. Angeführt von Spielmacherin Simone Petersen hielt Metzingen das Tempo hoch und verwöhnte die Fans auch mit Kempa-Tricks.

Metzingen feierte den siebten Sieg beim LOTTO-Cup. Trainerin Edina Rott schaffte das Kunststück, als Spielerin (2000 mit dem VfL Sindelfingen) und jetzt als Trainerin den Lotto-Cup zu gewinnen. Das war zuvor nur Tessa Bremmer aus Bad Wildungen geglückt.

Den dritten Platz bei dem von 16 Teams aus fünf Ländern besuchten Turniers holten sich die Waiblingen Tigers mit einem Sieg im Zweitligaduell gegen die HSG Freiburg. Der deutsche Rekordmeister HC Leipzig bezwang im Spiel um Platz fünf Carbooter HandbaL Venlo, das beste ausländische Team, mit 22:16. Im Duell um Platz 7 behielt Zweitligist Nürtingen gegen Drittligist Gröbenzell mit 21:16 die Oberhand.

Die am ersten Tag in der Vorrunde ausgeschiedenen acht Mannschaften spielten am Sonntag in der B-Runde um die Plätze 9 bis 16. Überraschenderweise gewann der Drittligaaufsteiger SG Schozach-Bottwartal diesen Wettbewerb. Die Damen aus dem Kreis Heilbronn zogen mit Siegen über den Schweizer Erstligisten Herzogenbuchsee (18:16) und den Drittliga-Rivalen TSV Wolfschlugen (14:12) ins B-Finale ein. Dort behielten sie die Oberhand gegen den tschechischen Erstligisten Sokol Pisek (22:20). In dieser Form wird das Team um Spielmacherin Svenja Kaufmann, Torjägerin Denise Geier und die erst 16-jährige Torhüterin Rena Keller auch in der 3. Liga Süd zu beachten sein.

Keine große Rolle spielten beim LOTTO-Cup die sechs ausländischen Erstligisten. Der holländische Pokalfinalist Carbooter HandbaL Venlo erreichte immerhin die Finalrunde und wurde Sechster. Sokol Pisek war mit Platz 10 zufrieden. Die weiteren vier internationalen Teilnehmer belegten nur die letzten vier Plätze.

Endstand des 28. LOTTO-Cup 2019: 

Finalrunde:

1. TuS Metzingen (1. BL),

2. Kurpfalz Bären  Ketsch (1. BL)

3. Waiblingen Tigers (2. BL)

4. HSG Freiburg (2. BL)

5. HC Leipzig (2. BL)

6. Carbooter HandbaL Venlo (NL)

7. TG Nürtingen (2. BL)

8. HCD Gröbenzell (3. Liga Süd)

B-Runde:

9. SG Schozach-Bottwartal (3. Liga Süd)

10. Sokol Pisek (CZ)

11. HSG Gedern-Nidda (3. Liga Mitte)

   + TSV Wolfschlugen (3. Liga)

13. HV Herzogenbuchsee (CH)

14. Westfriesland SEW (NL)

15. GC Ami Zürich (CH)

   + SSV Dornbirn-Schoren (A)

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