Bundesligisten dominieren beim LOTTO-Cup

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Bundesligisten dominieren beim LOTTO-Cup

Am ersten Tag des 28. LOTTO-Cups der Handballerinnen in Ludwigsburg dominierten die Bundesligisten. Die Erstligisten TuS Metzingen und Kurpfalzbären Ketsch sowie die Zweitligisten Waiblingen Tigers und HSG Freiburg wurden in ihren Vorrundengruppen ungeschlagen Erster und zogen ins Viertelfinale ein. Dort mischen am Sonntag auch die Zweitligisten TG Nürtingen und HC Leipzig sowie überraschend Drittligist HCD Gröbenzell mit. Als einziges von sechs internationalen Teams konnte sich der holländische Pokalfinalist Carbooter HandbaL Venlo für die Runde der letzten Acht qualifizieren.

Schozach-Bottwartal bietet TusSies Paroli

Metzingen gewann seine Gruppe A mit 6:0 Punkten souverän vor dem mit Tempohandball auftrumpfenden HC Leipzig (4:2), Drittligist SG Schozach-Bottwartal (2:4) und dem tschechischen Erstligisten Sokol Pisek (0:6). Große Sympathien eroberte sich in dieser Gruppe der als Lokalmatador angetretene Drittliga-Aufsteiger SG Schozach-Bottwartal. Angeführt von der aus Neckarsulm gekommenen Svenja Kaufmann und mit einer bärenstarken Jugendnationaltorhüterin Rena Keller  bot die SG SB selbst den TusSies lange Paroli. Nach anfänglicher Führung vergab der Drittligist aber zu viele gute Chancen und Metzingen konnte die Partie (12:19) noch drehen.

In der Gruppe B marschierten die Kurpfalzbären vorneweg. Allerdings taten sich die Ketscherinnen gegen Nürtingen (18:13) lange schwer. Der Zweitliga-Absteiger Gedern-Nidda lag sogar mit vier Toren gegen die Bären vorn, verlor aber noch klar (22:14). Hinter Ketsch (6:0 Punkte) wurde Nürtingen (4:2) Zweiter, Platz 3 ging an Gedern-Nidda (2:4), der Schweizer Erstligist HV Herzogenbuchsee (0:6) war in allen Partien überfordert.

Die aggressive Abwehr der HSG Freiburg schmeckte den Kontrahenten in der Gruppe C nicht. Die „Red Sparrows“ aus dem Breisgau taten sich nur im Auftaktspiel gegen Carbooter HandbaL Venlo (16:14) schwer. Der holländische Pokalfinalist (4:2 Punkte) wurde hinter Freiburg (6:0) Zweiter. Der mutig auftretende Drittliganeuling TSV Wolfschlugen (2:4) ließ überraschend den österreichischen Erstligisten SSV Dornbirn-Schoren (0:6) hinter sich. Die ehemalige Welthandballerin Ausra Fridrikas, Trainerin der Vorarlbergerinnen, war von der Leistung ihres Teams enttäuscht.

In der Gruppe D war relativ schnell klar, dass die Waiblingen Tigers (6:0 Punkte) die beste Mannschaft stellen. Der mit dem Aufstieg ins Oberhaus liebäugelnde Zweitligist gewann seine Partien souverän. Um Platz zwei lieferten sich HCD Gröbenzell und Westfriesland SEW ein heißes Duell. Die Oberbayern hatten dabei das bessere Ende für sich und zogen mit 4:2 Punkten ins Viertelfinale ein. Die Holländerinnen von Westfriesland SEW (2:4) und die chancenlosen Schweizerinnen von GC Ami Zürich (0:6) müssen in der B-Runde weiterspielen.

Am Sonntag werden in der Endrunde die Plätze 1 bis 8 und in der B-Runde die Ränge 9 bis 16 ausgespielt. Im Viertelfinale treffen um 10:55 Uhr Waiblingen und Nürtingen sowie Metzingen und Venlo aufeinander. Ab 11:50 Uhr stehen sich Freiburg und Leipzig sowie Ketsch und Gröbenzell gegenüber. Die Sieger der vier Duelle bestreiten das Halbfinale (13:40 bzw. 14:35 Uhr), die Verlierer spielen um die Plätze 5 bis 8. Das Endspiel wird um 16:25 Uhr angepfiffen.

In der B-Runde kommt es zunächst zu folgenden Partien: Schozach-Bottwartal – Herzogenbuchsee, Wolfschlugen – Zürich, Gedern-Nidda – Dornbirn-Schoren (alle 10 Uhr) und Westfriesland – Sokol Pisek (10:55 Uhr). Das Endspiel der B-Runde um Platz 9 beginnt um 14:35 Uhr.

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